Jede_r hat auf seine_ihre Weise eine Pause verdient – Schule, Universität, Ausbildungsplatz, Lohnarbeit oder Arbeitslosigkeit gängeln uns schon so genug. Dazu kommt das "Krisenmangment" der schwarz-gelben Regierung, die in ganz Europa die Sozialsysteme zerstört und den Auswirkungen neoliberaler Konzepte, noch mehr neoliberale Maßnahmen entgegensetzt. Bei dererlei Zuständen verwundert es nicht, wenn die Mundwinkel dauerhaft hängen gelassen werden.
Doch das kann so nicht bleiben. Und so soll es auf unserem Sommercamp 2013 einmal mehr möglich sein, sich von den Zumutungen des Alltags eine Auszeit zu nehmen. In spannenden Diskussionen, während der vielfältigen Workshops und in den vielen netten Abendstunden soll es möglich sein, über Alternativen zum Ist- und Soll-Zustand nachzudenken und im Kleinen auch schon auszuprobieren. Beim Nachdenken über solidarische, antikapitalistische, antinationalistische Gesellschaftsmodelle, über nötige Veränderungen bei den Geschlechterverhältnissen oder über eine progressive Umkremplung des Bildungssystems, schaffen es die Mundwinkel bestimmt ganz schnell nach oben. Weiterhin überschüssig-vorhandene Energie kann beim Gemüseschnippeln für die köstlich-vegane Küche oder beim kühlenden Bad im fantastischem See ausgelassen werden. Statt also alleine zu Hause kopfschüttelnd Nachrichten zu gucken, gilt es: gemeinsam Pause machen und den Frust gemeinsam in Utopien verwandeln.