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Was hat der Genozid in Ruanda vor deutschen Gerichten zu suchen? - Ein kritischer Kommentar aus postkolonialer Perspektive

Autor_in:
Stefan Wedermann

Seit Januar 2011 muss sich Onesphore Rwabukombe vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt wegen dem Verdacht der Beteiligung am Völkermord in Ruanda verantworten.

Nachdem die Familie Rwabukombe 2007 Asyl in Deutschland bekam, holte(n) Onesphore Rwabukombe die Vergangenheit oder wie die TAZ titelte „die Toten“ wieder ein.¹ Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main wirft dem gebürtig aus Ruanda stammenden ehemaligen Bürgermeister vor, sich 1994 am Genozid an den Tutsi einflussreich beteiligt zu haben. Auffällig ist hierbei, dass dies die erste Gerichtsverhandlung vor einem deutschen Gericht zum Genozid in Ruanda ist. Vor dem Hintergrund der deutschen kolonialen Herrschaft von 1884 bis 1916, stellt sich die Frage, wie dieses Verfahren aus postkolonialer Perspektive beurteilt werden kann.

Die Erfindung der Ethnie

Ein Leben im Zeichen der Krake

Autor_in:
Interview mit einer Produzentin von Beziehungskunststoff

Geschlechter in Bewegung - Zur biologischen Geschlechterforschung

Autor_in:
Paul B.

«Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken: Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen» - der Titel dieses vor über 10 Jahren erschienenen Bestsellers reiht sich ein in eine Schwemme von Publizistik, die unter dem Deckmantel naturwissenschaftlicher Objektivität Unterschiede zwischen Männern und Frauen festschreibt. Durch solche Biologismen wird menschliches Verhalten und Aussehen nach Geschlechterkategorien normiert und Abweichung hiervon als abnormal oder krankhaft abgestempelt.

 

Machtkämpfe in der Republik Moldau: Homophobie ist Trumpf

Autor_in:
Clemens Wigger

(Dieser Artikel erschien ursprünglich in Queerulant_in Nr.2, Schwerpunkt CSD und Osteuropa. Ausgabe August 2012)

 

Kein anderes Thema war in der Republik Moldau so umstritten wie die von der EU geforderte Verabschiedung einer Justizreform, die ein Antidiskriminierungsgesetz enthält. Die letzten großen Staatsbetriebe werden privatisiert, die Lebensmittelpreise steigen aufgrund vieler Importprodukte ebenso schnell wie andere Lebenshaltungskosten und die Renten stagnieren bei einem Niveau von ca. 50 Euro monatlich. Bei alledem ist es trotzdem der bloße Teilsatz einer Gesetzesvorlage, die den Schutz „sexueller Minderheiten“ vorsieht, welche größte Debatten, politische Initiativen und monatelange Medienaufmerksamkeit zu bewirken weiß.

Das Technische ist politisch

Autor_in:
Paul B.

Der Reader « Selbstbestimmte Technikentwicklung & -nutzung » des AK ANNA « 

Technisch entwickelt wird nicht, was machbar ist, sondern was in einem widersprüchlichen Netz von Interessenlagen und Herrschaftspolitiken Unterstützung findet. In der Regel reproduziert die Technikentwicklung deshalb herrschende Machtverhältnisse und materialisiert sie in der Technik. » Unter dieser Prämisse hat der AK ANNA (Alternative naturwissenschaften Naturwissenschaftliche Alternativen) einen Reader zu Technologiedebatten veröffentlicht.

Gute Rastas, schlechte Rastas – Eine Erwiderung

Autor_in:
Mäanderthaler

 

Kürzlich beklagte P. Zweimann1 an dieser Stelle den unkritschen Umgang der Kifferszene mit den Rastafari. Einerseits da sie frauenfeindlich um Homophob seien, andererseits weil sie auch eine Befreiungsbewegung von People of Color sind, deren Kultur durch weiße Dreadlockträger_innen kolonialistisch geplündert würde.

 

Nun kann man bereits über die Beraubungsthese und das dahinter liegende Kulturverständnis trefflich streiten. Allerdings würde dies nur vom Wesentlichen ablenken, nämlich davon, dass Rastafari eben nicht auch eine Befreiungsbewegung sind, bei denen man Antikolonialismus und den Hass gegen Frauen und Homosexuelle getrennt voneinander betrachten kann.

 

Crazy Neighbours – Kackscheiße aus der Kifferszene

Autor_in:
P. Zweimann

[Triggerwarnung für die Beschreibung frauenverachtender Kackscheiße]

 

Hanf gehört endlich legalisiert – genau wie alle anderen psychoaktiven Substanzen. Keine Pflanze ist illegal und die Gesetzeslage ist schon seit es Drogengesetzgebung überhaupt gibt um Jahrhunderte hinter der gesellschaftlichen Konsumrealität zurück. Mit dieser Überzeugung ließ ich mich trotz eines diffusen Unwohlseins die Kifferszene betreffend dieses Jahr überreden, spontan zur Berliner Hanfparade zu fahren. So weit, so schön, so chillig.

Mittlerweile weiß ich wieder ganz genau, was mich an der Kifferszene vor allem stört. Und warum es tatsächlich nicht nötig ist, ihre Beschreibung zu gendern.

Situation von Frauen mit Migrationshintergrund im Frauenhaus

Autor_in:
Ivo Boenig

Das Bild von Frauenhäusern, welche vor allem einen Zufluchtsort für Frauen* mit Migrationshintergrund bieten, hat sich in den letzten Jahren immer weiter verstärkt. Meist handelt es sich dabei jedoch nicht um eine neutrale Beobachtung, sondern um eine negativ konnotierte Zuschreibung.

 

Warum ins Frauenhaus?

Frauenhäuser bieten Frauen(1) und deren Kinder, welche von körperlicher, sexualisierter, psychischer, ökonomischer als auch sozialer Gewalt bedroht sind, einen geschützten Aufenthalts- und Wohnraum, andererseits aber auch soziale, rechtliche und psychologische Beratung.(2)

 

Platz für die Zapatistas

Autor_in:
Susanne Scheckel

Zeitgleich mit dem Inkrafttreten des nordamerikanischen Freihandelsabkommens zwischen Mexiko, Kanada und den USA (der NAFTA), erklärte die „zapatistische Armee der Nationalen Befreiung“ am 1. Januar 1994 der mexikanischen Regierung den Krieg.

 

Die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) besetzte die fünf  Bezirkshauptstädte von Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat Mexikos und erklärte zu ihrem Vorhaben: „Die Macht Ergreifen? Nein, etwas schwierigeres. Eine neue Welt“. Mit Waffen wollten sie durchsetzen was gewaltfreie, soziale Bewegungen seit Jahrzehnten immer wieder erfolglos gefordert hatten: Selbstverwaltung und Selbstbestimmung der indigenen Bevölkerung Chiapas'. Obwohl die mexikanische Armee die EZLN binnen weniger Tage in die Wälder zurückgedrängt hatte, war den Zapatistas nun die internationale Aufmerksamkeit für ihr Anliegen sicher.

 

Verantwortung statt Gewalt

Autor_in:
Konrad Macholdt

Polizeigewalt ist für viele Menschen ein Problem, das weit weg zu liegen scheint. In Deutschland wahrt die Exekutive die Sicherheit der Demokratie, ist „dein Freund und Helfer“ der/die die Anständigen schütz und gegen die Bösen vorgeht. Stuttgart 21 und Castortransport, Oury Jalloh und Dennis zeigen ein anderes Bild auf. Amnesty International hat sich mit ihrer Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ diesem Problem angenommen.

 

tendenz: Im Juli 2010 hat Amnesty International (AI) die Kampagne "Mehr Verantwortung bei der Polizei" gestartet. Dabei geht es um die Problematik der von der deutschen Polizei ausgehenden Gewalt. Was bedeutet Polizeigewalt genau?

 

Amnesty International (AI):

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